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AUS- UND WEITERBILDUNG

Zertifizierung nach Chemikalien - Klimaschutzverordnung

Gesetzgeber fordert ab 4. Juli verbindliche Zertifizierung von Unternehmen nach Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV)

Ab dem 4. Juli 2009 benötigen Unternehmen, die Einrichtungen gemäß Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 842/2006 installieren, warten oder instand halten, eine Zertifizierung, um diese Tätigkeiten weiter ausführen zu dürfen. Es handelt sich hierbei um Tätigkeiten an ortsfesten

  • Kälte- und Klimaanlagen sowie Wärmepumpen, einschließlich deren Kreisläufe,

sowie

  • Brandschutzsystemen,

welche fluorierte Treibhausgase (F-Gase) enthalten.

Von der Regelung betroffen dürfte eine Vielzahl von Firmen aus dem Kälteanlagenbau und dem Sanitär-, Heizung-, Klima-Bereich (SHK) sein. Die betroffenen Unternehmen werden dringend aufgerufen, sich und ihr entsprechendes Fachpersonal umgehend zertifizieren zu lassen. Grundlage für die Unternehmenszertifizierung ist die Personalzertifizierung. Diese erfolgt u. a. bei den Industrie- und Handelskammern (Antrag siehe Anlage).

Ausführliche Informationen erhalten Sie im beigefügten Flyer des DIHK (siehe Anlage) sowie auf den Internetseiten des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft 

Betriebe sollten jetzt genau prüfen ob ihr Personal in den Anwendungsbereich der Chemikalien-Klimaschutzverordnung fällt. Denn wer die Anforderungen an die Wartung und Inspektion entsprechender Anlagen sowie die Rückgewinnung und Rücknahme der geregelten Stoffe nicht einhält riskiert hohe Bußgelder bis zu 50.000 Euro.

DOKUMENT-NR. 77566

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