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FONDS

High-Tech Gründerfonds II nimmt Geschäftstätigkeit auf

288,5 Millionen Euro stellt das Bundeswirtschaftsministerium seit Ende 2011 in Zusammenarbeit mit der KFW und den zwölf Industrieunternehmen ALTANA, BASF, B.Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann und Carl Zeiss für Gründer aus dem High-Tech Bereich zur Verfügung. Die Beteiligungen aus der Industrie belaufen sich im Fonds II auf 28,5 Millionen. Mit 220 Millionen Euro steuert der Bund den größten Anteil bei. 40 Millionen Euro übernimmt die staatliche KfW Bankengruppe. Der High-Tech Gründerfonds II knüpft direkt an die Erfolgsbilanz des High-Tech Gründerfonds an. Dieser mit 272 Millionen Euro ausgestattete Fonds investierte in rund 250 High-Tech Unternehmen. Dabei handelt es sich vor allem um Ausgründungen aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen, der Industrie oder um Eigenentwicklungen „aus der Garage“. “Mit dem Seedkapital des Fonds werden junge Gründer nachhaltig unterstützt und Technologien gefördert“, erläuterte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Ernst Burgbacher. Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe, betonte: „Das Finanzierungs-Segment Venture Capital ist in Deutschland deutlich unterbesetzt. Umso wichtiger ist die Arbeit des High-Tech Gründerfonds.“ Mit seiner Management-Unterstützung stellt der High-Tech Gründerfonds nicht nur Kapital in der risikoreichen Gründungsphase bereit, sondern vermittelt auch Kontakte zu weiteren Investoren. Die gezielte und nachhaltige Förderung wird nun auch im zweiten Fonds weitergeführt. Dr. Michael Brandkamp, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds, ist überzeugt: „Der Fonds kann nur so gut sein, wie die Unternehmen, die er finanziert. Schließlich sind es die High-Tech-Unternehmen, die einen gesellschaftlichen und betriebswirtschaftlichen Wert schaffen. Nur weil dies bei den Unternehmen aus dem Portfolio des High-Tech Gründerfonds der Fall ist, konnten weitere Investoren aus der Industrie für den zweiten Fonds gefunden werden.“

DOKUMENT-NR. 107100

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