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FÖRDERUNG

Innovation/Technologie

Technologieförderprogramme der EU, des Bundes und des Freistaates Sachsen

Sächsische Technologieförderung

Die sächsische Staatsregierung hat am 21. Januar 2015 die Schwerpunkte für die künftige Technologieförderung im Freistaat beschlossen. Klar im Fokus steht dabei der Austausch von Wissen und Technologie zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Dazu hat das Kabinett drei Richtlinien verabschiedet und damit den Weg frei gemacht für die Technologieförderung der EU-Förderperiode 2014 bis 2020.
„In innovative Ideen und kluge Köpfe investieren, heißt in die Zukunft der sächsischen Wirtschaft und damit in den Erfolg investieren“, sagt Wirtschaftsminister Martin Dulig. „In der letzten Förderperiode hat die Technologieförderung bereits über 1.800 Projekte von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unterstützt. Erfolgreiche Instrumente setzen wir deshalb fort, beispielsweise die Innovationsprämie. Mit der neuen HORIZON-Prämie öffnen wir den KMU auch die Türen zum Europäischen Forschungsrahmenprogramm und stärken damit ihr internationales Ansehen und ihre Vernetzung. Um die Innovationskraft der sächsischen Wirtschaft – und damit auch ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihr Wachstum – zu stärken, stehen insgesamt 550 Millionen Euro an ESF-, EFRE- und Landesmitteln bereit.“
Die bewährten ESF- und EFRE-Förderungen der EU werden unter dem Dach des SMWA fortgeführt und vereinfacht. Um die sächsischen KMU von Bürokratie zu entlasten, wurden vereinfachte  Abrechnungs- und Nachweismöglichkeiten in Form von Pauschalen eingeführt. Bei der Einstellung und Beschäftigung von jungen Hochschulabsolventen der MINT-Fächer können erstmals auch Unternehmen der Sozial- und Gesundheitswirtschaft gefördert werden („Innovationsassistenten“). Staatsminister Martin Dulig: „Auch die Kultur- und Kreativwirtschaft hat erstmals einen direkten Zugang zu EFRE-Fördermitteln – so wie wir es im Koalitionsvertrag vereinbart haben“.
Die neuen Instrumente zur Förderung von „InnoTeams“ und „Transferassistenten“ intensivieren Kooperationen von Wissenschaft und Wirtschaft bei Forschungs- und Entwicklungsprojekten. „Wir fördern den Transfer von Knowhow über technische Abläufe und Technologien in KMU, indem wir sie bei der Einstellung von z.B. Spitzenforschern mit wichtigen Forschungsergebnissen unterstützen. Dafür nehmen wir rund 40 Millionen Euro in die Hand“, erklärt Dulig.
Über die genauen Förderinhalte und -verfahren informieren die Seiten der SAB.

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM)

Mit dem Zentralen Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie marktorientierte technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte der innovativen mittelständischen Wirtschaft in Deutschland. Unternehmen und mit ihnen kooperierende Forschungseinrichtungen können im Rahmen des ZIM Zuschüsse für anspruchsvolle Forschungs- und Entwicklungsprojekte erhalten. Die Förderung ist in allen Technologiefeldern möglich. Auch die Themenauswahl steht den Unternehmen frei. Wichtig für die Zusage einer Förderung durch das ZIM sind der Innovationsgehalt sowie gute Marktverwertungschancen der geförderten FuE-Projekte.

Die Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen tragen zur Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft bei. Mit dem direkten Wissenstransfer werden neue technologische Erkenntnisse in marktreife Produkte, Verfahren und Dienstleistungen umgesetzt.

Das ZIM bietet verschiedene Optionen für eine passgenaue Förderung:

  • ZIM-Kooperationsprojekte - gefördert werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von zwei oder mehreren Unternehmen oder die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen.
  • ZIM-Einzelprojekte - gefördert werden einzelbetriebliche FuE-Projekte von Unternehmen, die diese Vorhaben mit eigenem Personal im Betrieb durchführen.
  • ZIM-Kooperationsnetzwerke - gefördert werden externe Netzwerk-Managementleistungen von innovativen Netzwerken mit mindestens sechs mittelständischen Unternehmen, die sich zusammenschließen, um gemeinsam eine übergreifende technologische Innovation zu entwickeln.

Die Richtlinie des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) ist unter folgendem Link abrufbar: www.zim-bmwi.de/download/infomaterial/zim-richtlinie-2015.

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