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RECHT UND STEUERN

Broschüren für Sachverständige


Die Haftung des Sachverständigen für fehlerhafte Gutachten

Die vom IfS erarbeitete Broschüre hat sich zur Aufgabe gemacht, die gesetzlichen Grundlagen für die Schadensersatzansprüche wegen Pflichtverletzung des Sachverständigen darzustellen und die Rechtsprechung anhand von Beispielen zu erläutern. Dabei werden die Neuregelungen des ab 01. 01. 2002 geltenden Schuldrechts und Verjährungsrechts eingearbeitet sowie der neue Haftungsanspruch nach § 839 a BGB vorgestellt. Gleichzeitig werden die wichtigsten und sich ständig wiederholenden Rechtsbegriffe definiert, um den Sachverständigen auch die Rechtssystematik und Rechtsdogmatik näher zu bringen. Weiterhin werden Tipps gegeben, wie der Sachverständige die Haftung ausschließen oder einschränken kann.

Ein umfangreiches Literaturverzeichnis, eine Auswahl gesetzlicher Bestimmungen (im Wortlaut) und eine Checkliste von Fragen für die Verhandlungen mit der Versicherung zwecks Ermittlung des Haftungsrisikos und des Inhalts und Umfangs einer Berufshaftpflichtversicherung sind ebenfalls in der Broschüre enthalten.

Herausgeber: Institut für Sachverständigenwesen e.V.
Geronstraße 50
50670 Köln
Auto: Dr. Peter Bleutge

ISBN 3-928 528-16-5, 1. Auflage 2002, 148 Seiten, Preis: 35,00 Euro (incl. MwSt. und Versand)

"Todsünden" des Sachverständigen

Nach der Änderung der Vorschriften über die Haftung der Gerichtsgutachter zum 01. 08. 2002 (§ 839a BGB) hat die Vermeidung von Fehlern in Gerichtsgutachten noch an Bedeutung gewonnen. Bei der Broschüre handelt es sich um eine Neuauflage, die Änderungen von Gesetzen berücksichtigt.

Herausgeber: Institut für Sachverständigenwesen e.V.
Gereonstraße 50
50670 Köln
Autor: Dr. Walter Bayerlein

ISBN 3-928 528-06-8, 3. Auflage 2002, 20 Seiten, Preis: 6,00 Euro (inkl. MwSt. und Versand)

Das Schiedsgutachten

Hier wurden die Bestimmungen des neuen Schuldrechts soweit einschlägig eingearbeitet und Literatur und Rechtsprechung zum Schiedsgerichtsgutachtenrecht auf den neuesten Stand gebracht. Gleichzeitig enthält die Broschüre ein neues Kapitel über die Rechtsgrundlagen und die von der Rechtsprechung geforderten Verfahrensregeln. Dabei wurden Berührungspunkte mit dem Rechtsberatungsgesetz angesprochen. Im Zusammenhang mit der Abgrenzung zu anderen Schlichtungsmöglichkeiten wurden die bisher abgehandelten Bereiche um die Begriffe der Meditation und der Schiedsstellen erweitert. Schließlich wird dargestellt, unter welchen Voraussetzungen und in welcher Weise eine Beilegung von Streitigkeiten durch einen Vergleichsvorschlag des Schiedsgutachters zulässig ist.

Die Broschüre enthält im Anhang eine ausführliche Checkliste mit konkreten Formulierungsvorschlägen zur Gestaltung des Inhalts eines Schiedsgutachtenvertrages mit den beiden Parteien des Grundvertrages. Weiter wird in einem Schema aufgezeigt, wie das Schiedsgutachtenverfahren verläuft, von der Abrede im Grundvertrag der beiden Vertragspartner über die Beauftragung des Schiedsgutachters bis zum gerichtlichen Urteil, das eine Entscheidung über die Verbindlichkeit eines Schiedsgutachtens treffen kann.

Herausgeber:Instutit für Sachverständigenwesen e.V.
Gereonstraße 50
50670 Köln
Autor: Dr. Peter Bleutge

ISBN 3-928 528-03-3, 4. Auflage 2002, 68 Seiten, Preis: 15,00 Euro (inkl. MwSt. und Versand)

Die Zusammenarbeit mehrerer Sachverständiger und die Einschaltung von Hilfskräften im Zivilprozess und bei Privatauftrag

Sachverständige, die für Gerichte oder private Nachfrage Gutachten erstellen, kommen oftmals nicht mehr ohne Mitarbeiter aus. Für einzelne Aufträge lassen Sachverständige Vorprüfungen oder Vorarbeiten durchführen, die an selbständige Unternehmer, Labors oder Materialprüfanstalten außer Haus vergeben werden.

Die unter betriebswirtschaftlichen Gesichtpunkten sinnvolle Einschaltung von sogenannten Hilfskräften bei der Vorbereitung und Erledigung von Gutachtenaufträgen steht jedoch unter zahlreichen juristischen Vorbehalten. Da von den Sachverständigen verlangt wird, dass sie ihre gutachterlichen Leistungen höchstpersönlich und eigenverantwortlich zu erbringen haben, stellt sich die Frage, wo die Grenzen zulässiger Einschaltung von Mitarbeitern und der Delegation auf andere Sachverständige, insbesondere bei Gerichtsauftrag, zu ziehen sind.

Da es für die Zusammenarbeit von Sachverständigen mit anderen Sachverständigen, mit angestellten Sachverständigen und mit untergeordneten Hilfskräften nur wenige gesetzliche Regelungen gibt, müssen dafür Lösungsansätze in Rechtsprechung und Literatur gefunden werden.

Die vorliegenden Broschüre versucht, die wichtigsten Grundsätze einer Zusammenarbeit von Sachverständigen und den Einsatz von Hilfskräften anhand einschlägiger Rechtsprechung und Literatur herauszuarbeiten und praktische Lösungsvorschläge für den Sachverständigenalltag anzubieten.

Herausgeber: Institut für Sachverständigenwesen e.V.
Gereonstraße 50
50670 Köln
Autor: RA Dr. Peter Bleutge, Wachtberg

2. Aufl. 2003, 73 Seiten, ISBN 3-928 528-04-1, Preis € 15,00 (inkl. MwSt. und Versand)

DOKUMENT-NR. 3291

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  • KAMMERZEITSCHRIFT AUSGABE 05 | 2012

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