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Gespräche zum Infrastrukturausbau im Bezirksamt Karlsbad
Trotz EU- und Schengenbeitritt der tschechischen Republik hat sich
im Westerzgebirge die Situation für den grenzüberschreitenden
Güterverkehr nicht verbessert. Die Infrastruktur ist für viele
Unternehmen der Region, die Kooperationsbeziehungen in das
benachbarte Tschechien aufbauen wollen eine infrastrukturelle
Sackgasse. Zwischen der B 92 im Vogtland und der B 174 im mittleren
Erzgebirge gibt es keine weiteren Verbindungen, die mit höheren
Tonnagen befahren werden können.
Welche Lösungen für dieses Defizit
mittelfristig bestehen, war Gegenstand eines Erfahrungsaustauschs
zwischen Vertretern der IHK Chemnitz und der Bezirksregierung in
Karlsbad am 27. April. Beide Seiten waren sich darüber einig, dass
eine mittelfristige Lösung nur durch den Ausbau der vorhandenen
Infrastruktur erfolgen kann. Auf beiden Seiten laufen dazu derzeit
Verkehrsuntersuchungen, um den Ausbaubedarf in den Grenzregionen
näher zu definieren.