Vollständigkeitserklärung bis zum 01.05.2017 abgeben

Die Vollständigkeitserklärungen für das Berichtsjahr 2016 müssen bis zum 01.05.2017 im elektronischen VE-Register hinterlegt werden. Dann endet die gesetzliche Hinterlegungspflicht. Die zuständigen Testierer sollten sich daher, falls noch nicht vorhanden, schnellstmöglich mit einer qualifizierten elektronischen Signatur ausstatten oder prüfen, ob ihre Signaturkarte noch gültig ist. Die IHK-Signaturkarte ist für das Verfahren geeignet.
Um die Korrektheit der Vollständigkeitserklärung zu gewährleisten, müssen diese von dafür beauftragten Testierern mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen werden. Als Testierer können öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, vereidigte Buchprüfer oder DAU-Umweltgutachter tätig werden. Sie benötigen dazu eine individuelle Signaturausstattung. Die Hersteller und Vertreiber, die eine VE abgeben müssen, benötigen dagegen keine elektronische Signatur.
Als Signaturausstattung benötigt der Testierer
  1. Eine individuelle Chipkarte eines signaturgesetzkonformen Trustcenters, z. B. IHK-Signaturkarte oder Telesec-Signaturkarte.
  2. Ein Chipkartenlesegerät mit eigener Tastatur.
  3. Software zum qualifizierten Signieren von Dateien nach PKCS7-Standard.
Zum Hintergrund: Alle Unternehmen, die in großem Umfang Verpackungen in Verkehr bringen, müssen jährlich eine elektronische Vollständigkeitserklärung (VE) abgeben. Diese VEs werden ausschließlich in elektronischer Form akzeptiert und müssen von einem Testierer mit einer qualifizierten elektronischen Signatur versehen sein. Als zentrale Informations-, Kommunikations- und VE-Hinterlegungsplattform dient das Portal www.ihk-ve-register.de.
(Quelle: DIHK)