Beschränkung von Mikroplastik - Ihre Meinung zählt

Auf Basis von Untersuchung geht die ECHA von einem Umwelt- und Gesundheitsrisiko durch Mikrokunststoffe aus. Der Beschränkungsvorschlag der ECHA sieht die Europäische Chemikalienverordnung (REACH) als rechtlichen Rahmen vor.
Er sieht folgende Punkte vor:
  1. Schrittweises Verbot von absichtlich zugesetzten Mikroplastikpartikeln, die gezielt in Produkten eingesetzt werden,
  2. Kennzeichnungspflicht bei Produkten, deren unsachgemäße Verwendung und/oder Entsorgung zu einer Umweltfreisetzung von Mikroplastik führen könne und
  3. Umfangreiche Berichtspflicht, die den Informationsstand verbessern soll, um gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten.
Betroffen sind Düngemittel und -zusätze, diverse Pflanzenschutzmittel, verschiedenartige Kosmetikprodukte, Reinigungs- und Pflegemittel, Wachse/Polituren, medizinische Produkte, Baumaterialien oder Produkte, die im Öl- und Gassektor Einsatz finden sowie. Für bestimmte Branchen gelten die umfangreichen Kennzeichnungs- und Berichtspflichten.
Als Mikroplastik werden im Entwurf Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser von unter 5 mm bezeichnet. Die vorgeschlagenen Beschränkungen sehen zum Teil Übergangsfristen von bis zu sechs Jahren vor.
Für eine Stellungnahme der IHK-Organisation bitten wir um Ihre Anregungen und Hinweise zu möglichen unternehmerischen bzw. wirtschaftlichen Auswirkungen des Entwurfs bis zum 26. August 2019 an monique.thalheim@chemnitz.ihk.de. Unternehmen können sich auch direkt bis zum 20. September 2019 an der Konsultation beteiligen.