Endspurt für europäische Forschungsförderung

Die Europäische Kommission hat im Herbst 2017 das dritte und vorerst letzte Arbeitsprogramm von „HORIZON 2020“ gestartet. Unter diesem Namen firmiert das inzwischen achte Forschungsrahmenprogramm der EU. Es ist erstmals ein Programm für Forschung UND Innovation. Die Aufrufe zur Einreichung von Projektanträgen richten sich deshalb nicht nur an Forschungseinrichtungen und Hochschulen, sondern auch an Unternehmen.
Der Freistaat Sachsen unterstützt das nicht immer einfache Antragsverfahren bei der EU mit der HORIZON-Prämie aus Landesmitteln. "Denn Innovation lohnt sich. Innovierende Unternehmen sind wettbewerbsfähiger als nicht innovierende. Und wer das auf europäischer Ebene tut, stärkt zudem seine internationale und interkulturelle Kompetenz.", so Wirtschaftsminister Martin Dulig.
„HORIZON 2020“ gilt als weltweit größtes Forschungs- und Innovationsprogramm. Es besitzt für den Zeitraum 2014 bis 2020 ein Budget von 77 Milliarden Euro. Davon entfallen allein 30 Milliarden Euro auf das jetzt gestartete dritte Arbeitsprogramm.
Bei Fragen rund um die europäische Forschungs- und Innovationsförderung steht sächsischen Unternehmen zudem das gemeinsam von der Europäischen Union und dem Freistaat geförderte Enterprise Europe Network (EEN) SACHSEN mit Ansprechpartnern in Leipzig, Chemnitz, Riesa und Zittau/Görlitz zur Verfügung. Das EEN bietet unter anderem Schulungen zu HORIZON 2020 an und erbringt im Rahmen des KMU-Instruments im Auftrag der Europäischen Kommission Dienstleistungen für geförderte Unternehmen.