Änderung im ElektroG: Das Recycling von Elektrogeräten wird forciert

Ab dem 15. Mai 2018 werden nahezu alle elektrischen und elektronischen Geräte vom Elektro- und Elektronikgesetz (ElektroG) umfasst. Damit soll sichergestellt werden, dass mehr Altgeräte dem Recycling zugeführt werden und sich an den Entsorgungskosten beteiligen. Nun müssen sich auch Hersteller von bislang noch nicht betroffenen Gerätearten bei der Stiftung EAR registrieren. So beispielsweise Hersteller von Bekleidungen und Möbeln mit elektrischen Funktionen.
Ab dem 1. Mai 2018 können Hersteller, die zukünftig neu unter die Vorschriften des ElektroG fallen, Registrierungsanträge bei der zuständigen Stiftung EAR Stellen.
Auch für bereits registrierte Hersteller werden Umstellungen notwendig. Jede bereits erteilte Registrierung mit einer Geräteart wird durch die Stiftung EAR automatisch in eine festgelegte Nachfolgegeräteart überführt. Registrierte Hersteller müssen jedoch prüfen, ob die Registrierung weiterer Gerätearten notwendig ist. Hierfür ist eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2018 vorgesehen. Weiter Informationen hierzu finden sich auf der Internetpräsenz der Stiftung EAR, finden Sie hier.
Das Umweltbundesamt (UBA) wird auch weiterhin die Einhaltung der neuen gesetzlichen Regelungen überwachen. Neben der Möglichkeit des UBA bei einem Anfangsverdacht ein Ordnungswidrigkeits-verfahren einzuleiten, können betroffene Hersteller nicht registrierte Mitbewerber wettbewerbsrechtlich abmahnen.
Als Hilfestellung für betroffene Unternehmen wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung EAR ein Merkblatt erarbeitet. Den entsprechenden Link finden Sie auf der rechten Seite.
(Quelle: Umweltbundesamt)