REACH-Verordnung: Informationspflicht zu Nanomaterialien vereinbart

Der Regelungsausschuss der REACH-Verordnung hat am 26. April 2018 einheitliche Informationspflichten zu Nanomaterialien vereinbart. Die damit einhergehende Datenerfassung im Rahmen der Registrierung soll zur stofflichen Risikominimierung beitragen. Im nächsten Schritt müssen EU-Parlament und Rat ihre Zustimmung zur Verordnungsanpassung erteilen, bevor die Änderungen im Januar 2020 in Kraft treten können.
Am 26. April 2018 hat der Regelungsausschuss der REACH-Verordnung einheitliche Informationspflichten im Hinblick auf Nanomaterialien nach der REACH-Verordnung vereinbart. Diese EU-weiten Pflichten zur Angabe umfassender Daten von Nanomaterialien (etwa stoffliche Eigenschaften und Gefahren) betreffen Produzenten, Importeure und nachgeschaltete Anwender im Rahmen der Registrierung. Die vereinbarten Änderungen beziehen sich auf die Anhänge I und III-XII der REACH-Verordnung.
Derzeit bestehen nach der REACH-Verordnung keine einheitlichen Regelungen für den Umgang und die Registrierung von Nanomaterialien. Die nun zwischen den EU-Mitgliedstaaten abgestimmte umfassende Datenerhebung von Nanomaterialien soll zu einer genaueren Risikobewertung und -Minimierung beitragen.
Im nächsten Schritt bedarf es noch der Zustimmung von EU-Parlament und Rat, ehe die Informationspflichten dann im Januar 2020 in Kraft treten können.
Die Mitteilung der EU-Kommission in englischer Sprache finden Sie hier und die des BMU hier.