REACH: Neue Beschränkungen und Stoffe auf Kandidatenliste

Im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung REACH kommt es nun zur Beschränkung von Lösungsmitteln in Sprühprodukten - konkret handelt es sich um Mono-, Di- oder Tri-O- (Alkyl)-Derivaten von (3,3,4,4,5,5,6,6,7,7,8,8,8-Tridecafluoroctyl)-silantriol (Beschränkungseintrag Nr. 73 von Annex XVII).
Als Zeitpunkt führt der Beschränkungseintrag den 2. Januar 2021 an. Als Sprühprodukte im Rahmen des Beschränkungseintrages gelten Aerosolpackungen, Pumpsprays, Triggersprays, die für abdichtende oder imprägnierende Sprühanwendungen in Verkehr gebracht werden. Die Verordnung (EU)2019/957, durch welche die Beschränkung Nr. 73 in Annex XVII eingefügt wird, finden Sie hier.
Darüber hinaus hat die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) die so genannte SVHC-Kandidatenliste 4 Stoffe erweitert (Substances of Very High Concern). Hierbei handelt es sich um:
  • 2-Methoxyethylacetat (Lösungsmittel),
  • Tris(4-nonylphenyl, branched and linear) phosphite (TNPP) with ≥ 0.1% w/w of 4-nonylphenol, branched and linear (4-NP)bestimmtes Tris(4-nonylphenyl, branched and linear) (Einsatz überwiegend als Antioxidant bei der Polymerherstellung
  • 2,3,3,3-tetrafluoro-2-(heptafluoropropoxy)propionic acid, its salts and its acyl halides (covering any of their individual isomers and combinations thereof)
  • 4-tert-Butylphenol (Einsatz etwa in Polymeren oder in Lack- und Beschichtungsprodukten).
(Quelle: DIHK)
07/2019