Sächsische Messeförderung

Der Freistaat Sachsen fördert die Beteiligung sächsischer KMU an Messen im In- und Ausland, Symposien und Machbarkeitsstudien im Zielmarkt.
Welche Maßnahmen werden gefördert?
  1. Teilnahme an Auslandsmessen und internationalen Messen in Deutschland (gemäß AUMA international oder Liste zusätzlich geförderter Messen),
  2. Teilnahme an Auslands- und internationalen Symposien in Deutschland, soweit die Veranstaltung nicht bereits aus öffentlichen Mitteln unterstützt wird,
  3. Erstellung von Machbarkeitsstudien oder begleitenden Studien zur Erschließung internationaler Märkte
Wer wird gefördert?
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Sitz oder zu begünstigender Betriebsstätte im Freistaat Sachsen
Wie hoch wird gefördert?
Die Förderung erfolgt für alle Fördergegenstände in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses.
Teilnahme an einer Messe oder an einem Symposium
Die Förderung erfolgt als Pauschale.
Auslandsmessen
5.000,00 EUR
Inlandsmessen*4.000,00 EUR
Symposien im Ausland
3.000,00 EUR
Inlandssymposien
2.000,00 EUR
*als Inland gelten die Staaten der EU und der EFTA (Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz)
Als Nachweis für die Teilnahme sind mit dem Auszahlungsantrag die Originalrechnung des Veranstalters und der Bezahltnachweis hierüber einzureichen. In ausgewählten Fällen kann die Sächsische Aufbaubank jedoch zum Zwecke der Evaluierung stichprobenartig weitere Angaben und Belege verlangen.
Studien
Der Zuschuss beträgt bis zu 50 % der zuwendungsfähigen Ausgaben, diese müssen jedoch mind. 5.000 Euro betragen.
Die zuwendungsfähigen Ausgaben für Studien betragen maximal 75.000 EUR je KMU und Maßnahme.
Mit der Antragstellung ist nachzuweisen, dass eine Beratung bei dem sächsischen Kontaktpartner, der deutschen Auslandskammer oder einer vergleichbaren Institution auf dem Zielmarkt vorgeschaltet wurde.
Was sind die zuwendungsfähigen Ausgaben?
Bei der Erstellung von Machbarkeits- oder begleitenden Studien ist Gegenstand der Förderung das Nettohonorar des Auftragnehmers.
Was ist noch zu beachten?
  • Die Teilnahme an Messen bzw. Symposien kann bis zu drei Mal pro Kalenderjahr gefördert werden, davon maximal zwei Maßnahmen im Inland.
  • Die Förderung der Teilnahme an der gleichen Messe ist bis zu vier Mal möglich. Frühere Förderung durch Bund und Sachsen werden angerechnet.
  • Eine Förderung ist ausgeschlossen, wenn der für die Messeteilnahme maßgebliche Unternehmensgegenstand nur als Nebengewerbe besteht und dieses Nebengewerbe nicht bereits mindestens ein Jahr ausgeübt wurde. Ausschlaggebend sind die Eintragungen in der Gewerbeanmeldung.
  • Die Förderung der Teilnahme an Gemeinschaftsständen ist nur dann möglich, wenn der Messestand von einer sächsischen Kammer, von der Wirtschaftsförderung Sachsen oder einem anerkannten Netzwerk oder Cluster der sächsischen Wirtschaft organisiert wird.
    Ausgeschlossen ist die Förderung eigenorganisierter Gemeinschaftsstände.
Was ist zu tun?
Es ist ein Antrag auf Messeförderung des Freistaates Sachsen u.a. mit folgenden Anlagen zu stellen (s. auch Pkt. 4 des Antrages):
Die Antragsunterlagen reichen Sie direkt bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) ein.
Die Antragstellung muss vor Maßnahmebeginn mit einer Antragsfrist von 6 Wochen erfolgen (gilt nicht für Gemeinschaftsstände und Symposien). Mit der Umsetzung der Maßnahme kann nach Antragseingang begonnen werden. Es ist empfehlenswert die Eingangsbestätigung der SAB abzuwarten.
Die Antragsformulare finden Sie in den externen Links.
Was müssen Sie noch wissen?
  • Ein Rechtsanspruch auf Gewährung einer Förderung besteht nicht.
  • Der Sitz bzw. die zu fördernde Betriebsstätte des Unternehmens muss sich im Freistaat Sachsen befinden.
  • Die Anmeldung zur Veranstaltung und der Abschluss von für die Teilnahme erforderlichen Verträgen gelten nicht als förderschädlicher Beginn des Vorhabens, wenn die Antragstellung bei der SAB vorher erfolgt ist. Aufgrund der Anmeldung oder des Vertragsschlusses geleistete Zahlungen sind grundsätzlich förderfähig.
  • Die sächsische Messeförderung unterliegt der "De-minimis"-Regelung. Teilnehmer, die in den letzten 3 Jahren "De-minimis"-Beihilfen in einem Gesamtumfang von 200.000 Euro erhalten haben, sind von der Förderung ausgeschlossen.