IHK-Umfrage zur Einführung verbindlicher Auskünfte zum Zollwert

Die EU prüft derzeit die Einführung von verbindlichen Auskünften im Bereich der Zollwertermittlung. Dazu führt die IHK-Organisation eine Umfrage durch, deren Ergebnisse in eine DIHK-Positionierung gegenüber der EU-Kommission einfließen sollen.
Es soll ermittelt werden, ob bei Unternehmen für ein solches Instrument Bedarf besteht und welche Informationen eine verbindliche Zollwertauskunft gegebenenfalls beinhalten sollte.
Der Zollwert einer Ware ist elementarer Bestandteil einer jeden Zollanmeldung und bestimmt unmittelbar den Umfang der zu zahlenden Zollabgaben. Ebenso ist er Grundlage für die Erhebung weiterer Abgaben wie etwa der Einfuhrumsatzsteuer. Dabei kann sich die Ermittlung des korrekten Zollwertes im Einzelfall als durchaus schwierig erweisen. Neben dem reinen Warenwert sind weitere Elemente zu berücksichtigen wie beispielsweise Transportkosten, interne Verrechnungspreise oder anfallende Lizenzgebühren.
Mit Blick auf die große praktische Bedeutung für alle im Handel mit Drittstaaten aktiven Unternehmen beabsichtigt der DIHK, der EU-Kommission eine konsolidierte Stellungnahme zu übermitteln. Hierfür hat die IHK für München und Oberbayern in Kooperation mit dem Enterprise Europe Network (EEN) einen Online-Fragebogen entwickelt, der eine Ad-Hoc Auswertung der Unternehmensantworten ermöglicht. Diesen Online-Fragebogen finden Sie hier.
Wir danken Ihnen vorab für Ihre Teilnahme. Die Umfrage läuft noch bis zum 27. Mai 2018.