Europapolitische Positionen 2019

Was muss in den Themenbereichen "offene Märkte", "solide Finanzen", "Wirtschaftspolitik mit Augenmaß" und "gute Rechtsetzung" passieren, damit die Länder der EU weiterhin gemeinsam auf Augenhöhe agieren und weltweite Standards setzen können?
Nach einem deutschlandweiten Konsultationsprozess unter den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) und ihren Mitgliedsunternehmen hat die IHK-Organisation insgesamt 21 zentrale Ansatzpunkte für Reformen in der EU identifiziert. Die Palette der Vorschläge reicht von der Weiterentwicklung der Wirtschafts- und Währungsunion bis hin zur Verbesserung des Wettbewerbs- und Beihilfenrechts.
Dabei geht es unter anderem darum, mit bürokratischen Erleichterungen bei grenzüberschreitenden Tätigkeiten die Performance europäischer Unternehmen auch im globalen Wettbewerb zu verbessern. Geeignete digitale Rahmenbedingungen und hochleistungsfähige Breitbandnetze sind nach Einschätzung der IHK-Organisation unabdingbar, damit die Betriebe im Zeitalter der Digitalisierung innovative Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Auch der Abbau von Handelshemmnissen zwischen der EU und Drittstaaten sollte auf der europäischen Agenda hohe Priorität behalten.