Umfrage zum EU Binnenmarkt

Für eine Umfrage der EU-Kommission werden Unternehmen gesucht, die sich daran beteiligen. Die Umfrage läuft bis zum 25.09.2019, die Fragen sind hier vollständig angehängt.
Geschätzter Zeitaufwand: etwa eine Viertelstunde. Hier gelangen Sie zur Umfrage.
1. Einführung 
Beim Europäischen Parlament der Unternehmen (EPdU) im vergangenen Oktober in Brüssel beantworteten fast 70 % der teilnehmenden Unternehmer die Frage „Ist der EU-Binnenmarkt ausreichend integriert, damit Ihr Unternehmen frei agieren und konkurrieren kann?“ mit Nein. 2014 hatten 84 % der Unternehmen auf diese Frage mit Nein geantwortet. Die Ergebnisse zeigen eine leichte Verbesserung, aber die große Mehrheit der Unternehmer glaubt weiterhin, dass noch ein weiter Weg zu gehen ist.
Die Europäische Kommission beginnt demnächst eine neue Legislaturperiode unter der Führung von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Das Ziel dieser Umfrage ist es, die Unzulänglichkeiten im Binnenmarkt zu untersuchen und der neuen Kommission Beiträge zu liefern, um sicherzugehen, dass die richtigen Politikziele gesetzt werden.
Die Umfrage steht Ihnen bis Freitag, den 25. September 2019 online zur Verfügung. Das Ausfüllen sollte nicht mehr als 10 Minuten in Anspruch nehmen. Sie können Ihre Antworten speichern und später zur Umfrage zurückkehren.
2. Firmenprofil
a. Herkunftsland (Hauptsitz, wenn multinational) (nur 1 Option möglich):
Österreich
Belgien
Bulgarien
Kroatien
Zypern
Tschechische Republik
Dänemark
Estland
Finnland
Frankreich
Deutschland
Griechenland
Ungarn
Irland
Italien
Lettland
Litauen
Luxemburg
Malta
Niederlande
Polen
Portugal
Rumänien
Slowakei
Slowenien
Spanien
Schweden
Großbritannien
Hersteller
Dienstleistungserbringer (einschließlich Handel mit Dienstleistungen)
1 bis 9
10 bis 49
50 bis 249
250 or more
Mein Unternehmen ist in einem oder mehreren anderen EU-Mitgliedstaaten geschäftlich tätig.
Mein Unternehmen ist in keinem anderen EU-Mitgliedstaat geschäftlich tätig, möchte aber.
Mein Unternehmen ist in keinem anderen EU-Mitgliedstaat geschäftlich tätig und plant dies auch nicht.
Ja / Nein  
3. EU-Binnenmarkthindernisse
(Sehr wesentlich / Wesentlich / Weniger bedeutend / Unbedeutend)
Wie wesentlich sind für Sie die folgenden Hindernisse für die Geschäftstätigkeit in anderen EU-Mitgliedstaaten?
  • Fehlender Zugang zu Informationen über gesetzliche Anforderungen
  • Komplizierte Verwaltungsverfahren
  • Unterschiedliche nationale Regelungen für Waren
  • Unterschiedliche nationale Regelungen für die Dienstleistungserbringung
  • Unterschiedliche Umsatzsteuerverfahren
  • Steuerbezogene Schwierigkeiten (ohne Umsatzsteuer)
  • Probleme/Unsicherheiten bei der vorübergehenden Entsendung von Arbeitnehmern in einen anderen EU-Mitgliedstaat
  • Schwierigkeiten bei der Anerkennung von Berufsqualifikationen und/oder bei der Erfüllung anderer Anforderungen bezogen auf den Zugang zu reglementierten Berufen
  • Unterschiedliche vertragliche/rechtliche Gepflogenheiten
  • Sorgen bezüglich der Lösung von Handels- und Verwaltungsstreitigkeiten, auch wegen Mängeln beim Rechtsschutz durch nationale Behörden und Gerichte
  • Probleme beim Eintreiben ausstehender Zahlungsforderungen
  • Ungenügende rechtliche oder finanzielle Informationen über potenzielle Geschäftspartner in anderen Ländern
  • Sprachbarrieren
  • Willkürliche Praktiken bei der öffentlichen Auftragsvergabe
  • Unterschiede bei nationalen Online-) Verbraucherrechten
  • Diskriminierung von ausländischen Unternehmen durch nationale Gesetze oder Behörden
4. Lösungsvorschläge für Hindernisse
 (Sehr hilfreich / Hilfreich / Ein wenig hilfreich / Nicht hilfreich)
Wie hilfreich bewerten Sie die folgenden möglichen Lösungen auf EU-Ebene, um Ihrem Unternehmen die Geschäftstätigkeit in anderen EU-Mitgliedstaaten zu erleichtern?
  • Schaffung eines einheitlichen Ansprechpartners im Heimatland, der die Berechtigung Ihres Unternehmens zur Erbringung von Dienstleistungen in Ihrem Heimatland bescheinigt, um den Nachweis der Berechtigung in anderen EU-Ländern zu erleichtern
  • Ein einziges EU-weites Register, in dem Sie Unternehmensdaten und-dokumente eingeben können, die für öffentliche Ausschreibungen erforderlich sind, um zu vermeiden, dass dieselben Informationen mehrfach angefordert werden
  • Eine EU-weit einheitliche Umsatzsteuererklärung in Ihrer Muttersprache
  • Einfacherer grenzüberschreitender Zugang zu freien Berufen
  • Bessere und klarere Informationen über alle gesetzlichen Verfahren und Formalitäten für ein Tätigwerden in einem anderen EU-Mitgliedstaat auf einem zentralen EU-Online-Portal
  • Verwaltungsvereinfachung für den Handel mit Waren und Dienstleistungen in anderen EU-Mitgliedstaaten durch den Zugang zu möglichst vielen Verwaltungsverfahren über ein Online-Portal
  • Verbesserte Umsetzung und Durchsetzung von EU-Recht durch mehr Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und EU-Kommission
  • Schaffung eines Online-Rechners, der dabei hilft, das Gehalt von entsandten Arbeitnehmern zu berechnen
  • Beendigung der Anforderung von A1-Bescheinigungen für Geschäftsreisen ins Ausland
  • Trainings- und Kooperationsmechanismus für öffentliche Behörden (einschließlich lokaler), um die ausreichende Kenntnis des anwendbaren Rechts herzustellen
  • Harmonisierung nationaler Regelungen und Normen etwa für Produktgestaltung und Genehmigungsvoraussetzungen
  • Harmonisierung von nationalen Vorschriften zum (Online-)Verbraucherschutz
  • Bürokratie abbauen z.B. umfangreiche Berichts-, Informations- oder Dokumentationspflichten
  • Auswirkungen auf KMU bei neuen Regulierungen stärker berücksichtigen
  • Stärkeres Vorgehen gegen nationale Maßnahmen, die es für ausländische Unternehmen schwieriger machen als für inländische, sich auf dem lokalen Markt zu etablieren
  • Besseren Rechtsschutz vor nationalen und europäischen Behörden und Gerichten bei Verstößen gegen EU-Vorschriften gewährleisten
5.    Binnenmarkthindernisse melden
 (Sehr wahrscheinlich / Wahrscheinlich / Unwahrscheinlich – die Antworten schließen sich NICHT gegenseitig aus)
Was tun Sie, wenn Sie bei der Ausübung Ihrer Binnenmarktrechte auf Hindernisse stoßen?
  • Ich berichte das Problem meiner Industrie- und Handelskammer / Wirtschaftskammer
  • Ich kontaktiere einen Hilfsdienst (auf EU-oder nationaler Ebene)
  • Ich berichte SOLVIT das Problem
  • Ich kontaktiere einen Rechtsanwalt
  • Ich mache nichts
  • Anderes
6. Konkrete Beschränkungen und Hindernisse
  • Haben Sie ein markantes Beispiel für eine Marktbeschränkung in einem anderen EU-Mitgliedstaat, von dem Sie glauben, dass die Europäische Kommission davon erfahren sollte? Hier können Sie weitere Kommentare und Vorschläge zum EU-Binnenmarkt abgeben (Freitextfeld): ____________________________
Vielen Dank für das Ausfüllen dieser Umfrage. EUROCHAMBRES wird seinen nationalen Mitgliedern Rückmeldung zu den Ergebnissen der Umfrage geben und sie auffordern, diese Informationen mit Ihnen zu teilen.