Abmahnungen bei der Verwendung des Begriffs „Black Friday“ möglich

Auch dieses Jahr wird es am 23.11.2018 wieder viele Aktionen geben, die Einzelhändler mit Rabatten und Sonderangeboten unter dem Begriff „Black Friday“ bewerben.
Dabei gilt es zu beachten, dass der Begriff seit 2016 als Wortmarke beim Deutschen Patent- und Marekenamt (DPMA) zugunsten einer Hongkonger Holding eingetragen ist. Nun wurde Ende März 2018 die Löschung der Wortmarke seitens der DPMA beschlossen. Allerdings hat die Markenrechtsinhaberin dagegen Beschwerde eingelegt, was Abmahnungen weiterhin möglich macht. 
Einem Abmahnrisiko sollte man sich sowohl als stationärer wie auch als Online-Händler bewusst sein. Wurden in der Vergangenheit bereits Unterlassungserklärungen zur Verwendung des Begriffes abgegeben, muss man sogar mit Vertragsstrafen rechnen. Unternehmen, die jegliche juristische Auseinandersetzung vermeiden wollen, sollten auf die Verwendung der Wortmarke „Black Friday“ verzichten, soweit dahingehend keine entgeltlichen Lizenzen erworben wurden.