KfW-Gründungsmonitor 2019 veröffentlicht

Gründungstätigkeit in Deutschland stabilisiert sich:
Zwischenhalt oder Ende der Talfahrt?
Gestützt durch die gute Binnenkonjunktur hat sich die seit Jahren rückläufige Gründungs­tätigkeit in Deutschland 2018 stabilisiert. Die Zahl der Existenzgründer ist mit 547.000 im Vergleich zum Vorjahr nur noch leicht gesunken. Dabei ist die Zahl der Existenz­gründungen durch Frauen gestiegen, während Existenz­gründungen durch Männer weiter rückläufig sind. Die Gründungstätigkeit wird von Neugründungen dominiert. Im Jahr 2018 waren es so viele wie nie: 8 von 10 Existenzgründern machten sich selbstständig, indem sie unternehmerische Strukturen erstmalig aufbauten. Aber auch bei Existenz­gründungen durch Übernahmen bestehender Unternehmen ist eine positive Entwicklung zu erkennen. Der durchschnittliche Kapitaleinsatz von Gründern ist in der letzten Dekade merklich gestiegen. Insbesondere Vollerwerbs­gründer setzen größere Summen ein. Insgesamt bleibt die Gründungs­finanzierung aber eine Herausforderung, an der bereits viele Gründungsplaner scheitern.
Sachsen ist im Ranking auf Platz 9 gerutscht, Spitzenreiter bleibt wie im Vorjahr Berlin.
Den kompletten Bericht können Sie online unter www.kfw.de nachlesen.