PM 39 | 21.04.2017

6. Sächsischer Hörtag am 22. April in der IHK Chemnitz

Turnusgemäß findet das Großereignis für Hörgeschädigte in Sachsen, der 6. Sächsische Hörtag, veranstaltet vom Landesverband der Schwerhörigen und Ertaubten Sachsen e.V., am 22.04.2017, ab 10 Uhr im Kammersaal der IHK Chemnitz (Straße der Nationen 25) statt.
Das Thema des Tages lautet: "Zusammenwirken von Hör- und Sehbehinderung eine Herausforderung für Inklusion".
Dabei ist der Ort ganz bewusst gewählt worden, da die IHK Chemnitz seit 2013 ein Projekt Inklusionsberatung als Dienstleistung betreibt. Als Inklusionsberaterin ist Ines Petzold für kleine und mittelständische Unternehmen für alle Fragen rund um die Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderung tätig. Auch über die Förderungsmöglichkeiten bei Neueinstellung von Menschen mit Behinderungen oder beim betrieblichen Eingliederungsmanagement werden die Unternehmen kostenlos informiert. Es gilt viele Hemmschwellen und Barrieren (auch in den Köpfen) abzubauen, Inklusion muss jeden Tag neu gelebt werden.
Deshalb sollen die Vorträge am Vormittag des Hörtages, von Frau Prof. Dr. Katrin Engelmann (Augenärztin) und Herrn Prof. Dr. Jens Oeken (HNO), vom Klinikum Chemnitz sowie Herrn Peter Voigt vom CI Reha-Zentrum in Gera darauf aufmerksam machen, was in einem Inklusionsprozess für Hörgeschädigte, insbesondere bei Mehrfachbehinderungen, alles zu beachten ist.
Der Nachmittag gehört den Fachausstellern von CI und Hörhilfsmitteltechnik, die ihre Angebote präsentieren und einer Podiumsdiskussion, in der sich die Referenten und Fachleute zum Thema den Fragen und Problemen der Teilnehmer des Tages stellen. Wegen der Bedeutung des Tages wurde die Oberbürgermeisterin von Chemnitz für die Schirmherrschaft angefragt, es wird mit ca. 70 Teilnehmern gerechnet.
Interessenten sind herzlich eingeladen!   
IHK-Ansprechpartnerin im Fachbereich: Ines Petzold,Tel. 0371 6900-1233