PM 74 | 01.08.2017

IHK-Azubiumfrage 2017 der neuen Bundesländer

Bereits zum 2. Mal führten im 1. Halbjahr 2017  13 Industrie- und Handelskammern der ostdeutschen Länder eine gemeinschaftliche Umfrage bei den Auszubildenden des 1. Ausbildungsjahres nach erfolgreich absolvierter Probezeit durch.

Es antworteten 3.919 Jugendliche (Rücklauf 15,5 %), davon 784 Jugendliche aus Südwestsachsen.
Folgende Erkenntnisse bzw. Aussagen sind festzustellen:
  • Zur Beantwortung wurde kaum die Online-Möglichkeit genutzt, Rücklauf war in den  IHKs am höchsten, die auch eine Rücksendung per Brief/Fax ermöglichten.
  • Duale Berufsausbildung erreicht Jugendliche aller Regionen (ländlich, Stadt), gilt auch für angebotene Berufsorientierungsmaßnahmen.
  • 30 % der neuen Azubi brachten ein Abitur oder die Fachhochschulreife mit → Zielgruppe sollte von den IHKs deshalb noch stärker beworben werden.
  • Knapp 15 % machen mindestens eine 2. Ausbildung.
  • Rund 80 % geben an, tatsächlich ihren Wunschberuf gefunden zu haben.
  • Wirksame BO-Maßnahmen für Jugendliche → Praktika, frühe Kontakte zu den Beratern sind gefragt und erfolgreich, Ausbildungsmessen, Internet.
  • Bewerbungs- und Zusagezeiträume passen nicht gut genug. Azubis wollen schnelle Verfahren, verbindliche Zusagen, Online-Bewerbungen nehmen zu.
  • Befragung aller 2 Jahre.
  Weitere Informationen finden Sie unter: www.chemnitz.ihk24.de