PM 101 | 06.11.2018

Wirtschaftsjunioren diskutieren mit Abgeordneten über Digitalisierung

Die wichtige Charakteristik der Demokratie ist es, Dinge zu erklären und im Gespräch zu bleiben. Mit dem Know-How-Transfer bieten die Wirtschaftsjunioren (WJ) daher ein regelmäßiges Format an, um Unternehmertum und Politik in den fachlichen Austausch zu bringen.
Dieser Transfer findet unter der Schirmherrschaft des Landtagspräsidenten statt und wurde dieses Jahr bereits zum 4. Mal durchgeführt. Den Auftakt macht hierbei ein Besuch im Sächsischen Landtag mit Führung und Seminar. Danach begeben sich die Wirtschaftsjunioren mit von ihnen ausgewählten Abgeordneten in den Austausch. Den Know-How-Transfer rundet schließlich die Abschlussveranstaltung ab. So kamen am 30. Oktober Jungunternehmer und Abgeordnete im Haus der Presse zusammen, um über das Thema des Abends zu sprechen: Digitalisierung. Auf dem Podium nahmen die wirtschaftspolitischen Sprecher der Parteien statt, die beim Transfer durch die WJ ausgesucht wurden. Das Spektrum reichte vom Stand des Breitbandausbaus bis hin zu bildungspolitischen Ansätzen der Digitalisierung und den Herausforderungen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.
Damit die Politiker einen Eindruck vom Wirken der Wirtschaftsjunioren erhalten, wurde im Anschluss der Landespreis des Verbandes verliehen. Dieser zeichnet Projekte der insgesamt 10 Kreise im Freistaat Sachsen aus, die sich im besonders kreativ engagieren. Die Vielfalt erstreckt sich von Netzwerkformaten hin zu Bildungs- und Sozialprojekten. Die WJ Zwickau gewann für die Ausrichtung des Bundesfinales „Wirtschaftswissen im Wettbewerb“ den Landespreis. Weiterhin zählten in der Region die WJ-Kreise, Glauchau und Chemnitz zu den Preisträgern. Ein großer Dank geht an dieser Stelle an die Partner der WJ Sachsen, die DDV Mediengruppe und die Sparkassenversicherung Sachsen.
Der Verband in Sachsen ist Dachorganisation von 300 Unternehmerinnen und Unternehmern bis 40 Jahre, die sich ehrenamtlich einsetzen. Bundesweit verantworten die Wirtschaftsjunioren Deutschland übrigens 300.000 Arbeitsplätze mit einem Umsatz von rund 120 Mrd. Euro.