PM 32 | 25.04.2018

Sachsen geschlossen auf der Hannover Messe

Nach der HANNOVER MESSE ziehen die sächsischen Aussteller eine positive Zwischenbilanz. Neben der Bestandskundenpflege und Imagewerbung haben die meisten Unternehmen etliche neue Kunden akquiriert.
„In diesem Jahr ist viel los auf der Messe“, sagt Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz. „Die Gespräche und Präsentationen der Aussteller laufen sehr gut. Ergebnisse zeigen sich allerdings erst nach der Messe.“
In Hannover sind in diesem Jahr mehr als 120 sächsische Unternehmen in allen Fachbereichen der Messe vertreten - sowohl mit eigenen Ständen als auch auf Gemeinschaftsständen.
Der Wirtschaftsstandort Sachsen präsentiert sich über die Gemeinschaftsstände in Halle 2 "SACHSEN! Zukunftstechnologien", in Halle 4 "Zuliefermarkt Sachsen" und in Halle 27 "Energy Saxony". Das Besondere daran: Die Gemeinschaftsstände zeigen sich in einem einheitlichen Layout und sind bereits von weitem zu erkennen. Das fällt auf und kommt an.

Letztlich lässt sich daran auch die enge Zusammenarbeit der Partner der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) bemessen. Auf Initiative der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS) hat man bereits im vergangenen Jahr die Vereinheitlichung des sächsischen Messeauftritts umgesetzt.
Peter Nothnagel, Geschäftsführer der WFS, erklärt: „Mit dieser ganzheitlichen Strategie möchten wir nicht nur den Wirtschaftsstandort Sachsen in seiner kompletten Stärke und Ausprägung darstellen. Es geht auch darum, unsere KMU im Industrie 4.0-Prozess umfassend bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder und interessanter Projekte zu unterstützen.“
Hans-Joachim Wunderlich ergänzt: „Die WFS hat uns außerdem in diesem Jahr bei der Organisation des Gemeinschaftsstandes ‚Zukunftstechnologien‘ unterstützt, bei dem innovative sächsische Technologietransferprojekte und Digitalisierungsthemen präsentiert werden.“
Unter den dort ausgestellten Technologieprojekten erregte z. B. ein Sensor für die Luftqualitätsprüfung der Fa. Corant GmbH aus Chemnitz viel Interesse auf der Messe.
Vor allem im Zulieferbereich spielen die Themen Digitalisierung, Industrie 4.0 und Internet of Things (IoT) eine wichtige Rolle. Einig sind sich die Aussteller darin, dass der Mensch auch in Zukunft die wichtigste Komponente im Produktionsprozess bleibt. Dennoch sehen die Aussteller in der weiteren Digitalisierung ihrer Fertigung die Grundlage dafür, dass Sachsen auch weiterhin international konkurrenzfähig bleibt. Die AWIS-Partner unterstützen diese Entwicklung und unternehmen gegenwärtig Anstrengungen, Sachsen auch 2019 erfolgreich auf der Hannover Messe zu präsentieren.

IHK-Ansprechpartner im Fachbereich: Sandra Furka, Tel. 0371/6900-1241