PM 33 | 26.04.2018

Kooperation soll Transfer fördern

Vertreter der Industrie- und Handelskammer Chemnitz (IHK) und der Technischen Universität Chemnitz haben am 25. April 2018 die Neuauflage ihres Kooperationsvertrags unterzeichnet. Sie bestätigten damit erneut die langjährige und intensive Zusammenarbeit, um die Verbindung von Wissenschaft und Wirtschaft insbesondere in der Region Chemnitz nachhaltig zu stärken.
„Wissenschaft und Wirtschaft sind wesentliche Stützpfeiler unserer Region, die wir in Zukunft noch stärker miteinander verknüpfen wollen“, sagt Prof. Dr. Gerd Strohmeier, Rektor der Technischen Universität Chemnitz: „Dabei gilt es, Kooperationspotenziale systematisch auszuloten und konsequent auszuschöpfen.“
„Mit den Forschungsergebnissen aus der TU Chemnitz wird es unter anderem den sächsischen Maschinenbauunternehmen gelingen, den traditionell guten Ruf ‚Made in Germany‘ mit neuen digitalen Inhalten und Geschäftsmodellen in der Welt auszubauen,“ so IHK-Vizepräsident Gunnar Bertram.
Die inhaltlichen Schwerpunkte in der Zusammenarbeit werden von beiden Vertragspartnern in der akademischen Fachkräftesicherung, der Förderung einer stimulierenden Gründerkultur in Chemnitz sowie dem Wissens- und Technologietransfer in regionale Unternehmen gesehen.
„Damit sollen nachhaltige Transferaktivitäten gefördert werden, mit denen zum einen die Unternehmen der Region Chemnitz vom Potenzial der Universität profitieren, zum anderen die TU Chemnitz ihr Netzwerk mit der Region stärkt und wichtige Impulse für Forschung und Lehre erhält“, so der Prorektor für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz, Prof. Dr. Uwe Götze.
Räumliche Nähe ist für Kooperationen auch im Internet-Zeitalter wichtig. Der Chemnitzer Universitätscampus und der benachbarte Technologiepark bieten beste Voraussetzungen für gemeinsame Forschungsprojekte und Technologie­transferveranstaltungen. Beides zieht etablierte Unternehmen an und Ausgründer profitieren von der Forschungsinfrastruktur der Universität.
IHK-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Wunderlich ergänzt: „Die Neuunterzeichnung des Kooperationsvertrages geschieht aus einer gelebten Partnerschaft heraus und verdeutlicht die fortwährenden Bemühungen, die neusten Technologien und Fachkräfte in die sächsische Wirtschaft zu überführen.“
Hintergrund: Sächsisches Fachkräftemonitoring 2018
Laut dem jüngsten Sächsischen Fachkräftemonitoring, an dem sich 1.173 Unternehmen mit rund 59.000 Beschäftigten beteiligten, braucht die Wirtschaft im Freistaat Sachsen praxisnah qualifizierte Hochschulabsolventen, die sich schnell und flexibel in betriebliche Abläufe integrieren können – die aber auch gleichzeitig in der Lage sind, diese immer wieder neu zu denken und kreativ mitzugestalten. Mehr Informationen finden Sie unter folgendem Link.