PM 17: 23.03.2017

Projekt „Arbeitgeberattraktivität“ startet in die 2. Runde

„Das Projekt ist sowohl für die Unternehmen als auch für die Arbeitnehmer in der Region Mittelsachsen gleichermaßen ein Gewinn“, sagt Andrea Tippmer, Referentin für Aus- und Weiterbildung der IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen. Gerade kleine Unternehmen im ländlichen Raum spüren die Auswirkungen der demographischen Entwicklung und für sie kann sich ein gutes Arbeitgebermarketing auszahlen. Unternehmen ohne eigene Personalabteilung werden so bei der Fachkräftesicherung und -gewinnung unterstützt. Wichtig ist z. B. die zielgruppenspezifische Ansprache, wobei für die Jugendlichen die „weichen“ Faktoren (z. B. Unternehmenskultur, Work-Life-Balance) vor den „harten“ Faktoren (z. B. Bezahlung, Sozialleistungen) rangieren. Diesen klaren Vorteil der kleinen und mittleren Unternehmen heißt es deutlich herauszukehren: Wertschätzung und ein gutes Betriebsklima sind ein klarer Pluspunkt. Doch dessen sind sich die Unternehmen häufig nicht bewusst. Dieses Bewusstsein zu entwickeln ist Ziel des Projektes „Arbeitgeberattraktivität“.
Auf neuen Wegen zu neuen Mitarbeitern: Mit dem Projekt „Arbeitgeberattraktivität“ unterstützt die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen kleine und mittelständische Unternehmen bei der Fachkräftesicherung. Im Oktober 2016 ist das Projekt im Rahmen der Fachkräfteallianz Mittelsachsen gestartet. Die Jahresscheibe 2017 hat begonnen: Fördergelder aus dem Europäischen Sozialfond sollen dafür genutzt werden, die Unternehmen der Region Mittelsachsen bekannter und attraktiver zu machen. Bei Unternehmensbesuchen und verschiedenen Veranstaltungen wurde darüber informiert, welche Möglichkeiten Unternehmen haben, um ihren Arbeitskräftebedarf zu decken oder dass z. B. eine Online-Präsenz das „Schaufenster des Unternehmens“ ist. Mit den Angebotsformaten werden Arbeitgebermarken kreiert, eine digitale Sichtbarkeit erreicht sowie die Arbeitgeberattraktivität gesteigert, um somit die Region Mittelsachsen zu stärken. Die Projektmitarbeiterin Susanne Schwanitz zeigt Handlungsoptionen und Lösungsansätze auf und bietet methodische Unterstützung in Form von Workshops ebenso wie Veranstaltungen an.
Am 9. Mai 2017 wird das erste Mal die Veranstaltung „Themen im Dialog“ des Projektes stattfinden. Nachdem die Arbeitsrechtlerin Frau Dr. Andrea Benkendorff über flexible Arbeitszeiten als Erfolgsfaktor referiert, haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich an verschiedenen Thementischen auszutauschen und zu informieren.
Für weitere Informationen oder Rückfragen steht Susanne Schwanitz allen Interessierten zur Verfügung.