PM 3: 25.01.2017

Aufruf: Unternehmensnachfolge - praktisch umsetzen!

Die sächsischen IHKs und HWKs sowie der Landesverband der Freien Berufe e. V. führen aktuell eine Befragung zum Thema Unternehmensnachfolge durch. Erste Ergebnisse aus dem Kammerbezirk der IHK Chemnitz besagen, dass 74 % der Betriebe, die an der Umfrage teilgenommen haben, noch keine konkrete Nachfolgeregelung haben. Ungefähr der gleiche Anteil (70 %) muss die Nachfolge im Laufe der nächste 6 Jahre lösen – 42 % davon spätestens in 3 Jahren. Eine Übergabe in der Familie kommt dabei für 27 % in Betracht, eine Stilllegung für 24 %. Mehrfachnennungen waren möglich. Festzuhalten bleibt aber, dass für ca. 49 % aller Teilnehmer die Übergabe an einen Dritten eine Option ist. 24 % sagen ganz konkret, dass Sie einen Verkauf anstreben.

Dabei ist es wichtig lieber heute als morgen mit der Nachfolgersuche anzufangen. Die dafür benötigte Zeit ist nach Erfahrung der IHK nicht zu unterschätzen. Die IHK Chemnitz unterstützt Ihre Mitgliedsunternehmen daher auch auf verschiedenen Wegen bei der Nachfolgersuche.
Übergeber treffen Nachfolger – den Richtigen finden im Kamingespräch
Industrieunternehmern, die an einen externen Nachfolger übergeben möchten und Fachkräften, die einen Betrieb zur Nachfolge suchen, möchte die IHK Chemnitz Regionalkammer Mittelsachsen helfen einander kennenzulernen. Hierzu wird

am Abend des 16.03.2017 das 2. Kamingespräch der Industrie

durchgeführt. Beide Parteien haben ausreichend Zeit, diskret ins Gespräch zu kommen und sich kennenzulernen. 2016 trafen sich an einem frostigen Februarabend zum 1. Kamingespräch 7 Unternehmer und 15 Nachfolger. Die Gespräche dauern teilweise noch immer an.
Anmeldungen und Fragen zu diesem kostenfreien Angebot sowie zu Veranstaltungen und Beratung rund um das Thema Unternehmensnachfolge nimmt Christopher Runne, IHK in Freiberg, gerne entgegen.