21. Internationaler Jahreskongress thematisiert:

Automobile Zukunft von A - Z

„Rund ein Drittel der 780 sächsischen Automobilzulieferer arbeitet aktuell an den Themen E-Mobilität und Digitalisierung“, sagte zum heutigen IHK-Pressegespräch Dirk Vogel, Netzwerk Automobilindustrie AMZ Sachsen. Mit Blick auf den  21. Internationalen Jahreskongresses der Automobilindustrie am 24./25. Oktober 2017 in Zwickau fügt der Projektmanager hinzu: „Die Stimmung insgesamt ist gut. Das im Getriebekomponentenbau starke Sachsen verfügt z.B. auch über rund 60 Sensorik-Hersteller. Wir werden weiteres Know-how für unsere Zulieferer erschließen.“

Wer „New Mobility“ mitgestalten will, muss beizeiten die Weichen stellen, verdeutlichte Holger Kühne, Geschäftsführer der USK Karl Utz Sondermaschinen GmbH Limbach-Oberfrohna: „Seit 2008 beschäftigen wir uns u.a. mit dem Prototypenbau für Produktionsanlagen von Elektromotoren und Brennstoffzellen. Das Risiko, dass sich eine Technologie nicht durchsetzt, tragen die Unternehmen. Sie können allerdings auch einen Wettbewerbsvorsprung erzielen."

Auf internationale Wachstumspotenziale verwiesen Dr. Peter Homilius, Abteilungsleiter Strategie/Branchen/Marketing, Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH und Michael Stopp, Referatsleiter Industrie/Außenwirtschaft IHK Regionalkammer Zwickau. Zum Kongress werden Wirtschafts-Delegationen aus Japan sowie aus Indiana/USA erwartet. Beide suchen Anknüpfungspunkte zur sächsischen Industrie.

Kongressteilnehmer erwartet die gesamte Bandbreite aktueller Themen: von A wie autonomes Fahren bis Z wie digitale Zukunft. Aus der Region berichten Prof. Dr. Siegfried Fiebig, Sprecher der Geschäftsführung, Volkswagen Sachsen und Udo Wehner, Bereichsleiter Integrierte Fahrzeugfunktionen, IAV Chemnitz. USK, das VW Werk Zwickau und Indikar Wilkau-Haßlau öffnen für das Fachpublikum ihre Werktore. Die AMZ-Mitgliederversammlung und ein Galaabend runden den Kongress ab.
Zwickau, 21.09.2017