Chronik | Historie

Einleitung

Die Industrie- und Handelskammern entstanden in der Zeit der Industrialisierung, nachdem aufgrund des Aufschwungs der industriellen Produktion die Gewerbefreiheit in den deutschen Ländern eingeführt worden war. König Johann von Sachsen erließ am 15. Oktober 1861 das sächsische Gewerbegesetz. Bereits 1862 wurden in unserer Region Handels- und Gewerbekammern in Chemnitz und Plauen gegründet, um dem jungen Unternehmertum Wirkungskraft und Ansehen zu verleihen.
In den ersten Jahren nach Entstehen der Handels- und Gewerbekammern gab es auch in Chemnitz nur wenig hauptamtlich arbeitendes Personal. Die ersten „Lokale“ waren daher gemietete oder zur freien Nutzung überlassene Räume. Die Vollversammlungen der Chemnitzer Handels- und Gewerbekammer fanden anfänglich im 1857 gebauten Realhauptschulgebäude an der Poststraße, dann im Haus der Börse am Beckerplatz statt.
Da bis 1887 die Zahl der Mitglieder die 150 nicht überschritt, kam man mit diesen Lösungen zurecht. Im Zuge der Industrialisierung wuchs mit der Zahl der Mitglieder und Aufgaben auch die der hauptamtlichen Mitarbeiter der Kammer.

Als im 50. Jahr des Bestehens der Handelskammer, genau am 15. November 1912, das Gebäude in der Carolastraße 4 feierlich eröffnet wurde, waren dem viele Planungen vorausgegangen. Etwas weiter vom Zentrum entfernt, in der Hohen Straße, befand sich übrigens das zeitgleich errichtete Gebäude der Gewerbekammer Chemnitz. Nach der Trennung der Handels- und Gewerbekammer Chemnitz in zwei selbstständige Kammern hatte auch die Gewerbekammer ein eigenes Gebäude erhalten. Nach dem Gesetz war die Trennung bereits für 1868 vorgeschrieben, jedoch wurde sie in den sächsischen Kammern mit Ausnahme von Leipzig, erst 1902 umgesetzt.
Nach 1945 wurde das Gebäude in der Carolastraße als sowjetische Kommandantur genutzt, später durch ein volkseigenes Textilgroßhandelsunternehmen. Die Industrie- und Handelskammer fand in der Zimmerstraße ein neues Domizil. Im Jahr 1960 konnte die Chemnitzer Industrie- und Handelskammer endlich wieder ein eigenes Gebäude in Besitz nehmen. Zur Eröffnung des Neubaus in der Straße der Nationen im Jahr 1960 war es noch einmal möglich, eine Delegation der Kammergemeinschaft aus dem Westen Deutschlands zu begrüßen.

1990-1993

1990
Die Industrie- und Handelskammer in Chemnitz gehört damit zu den wenigen Kammern, die 1990 ohne Ortswechsel ihre Arbeit fortsetzten konnte. Das ist sicherlich ein Grund dafür, dass sie sich rasch auf die Anforderungen der Marktwirtschaft einstellte. Der Neubau des Bildungszentrums wurde am 14. Dezember 1990 eingeweiht, die grundlegende Modernisierung des Gebäudes erfolgte 1994/95 und schließlich erhielt zwischen 2002 und 2003 auch der Kammersaal ein völlig modernisiertes Ambiente.
Nach der politischen Wende, am 25. Januar 1990 trafen sich 20 Gewerbetreibende aller Branchen in Chemnitz, bildeten einen vorläufigen Vorstand  und verfassten einen Aufruf zur Neugestaltung der Industrie- und Handelskammer Chemnitz. Mit Veröffentlichung der „Verordnung über die Industrie- und Handelskammern der DDR“ am 1. März wurde der Weg frei für die Gründung demokratisch gewählter Industrie- und Handelskammern. Es erfolgte - nach 7 Jahren - die Wiedererrichtung der Industrie- und Handelskammer in Chemnitz.
 Am 9. April fand die Wahl zur Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer statt. Die Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen-Erzgebirge/Vogtland wurde am 21. April gegründet. Präsident, Vollversammlung und Präsidium wurden zunächst für ein Jahr gewählt.
Die Vollversammlung der IHK Südwestsachsen beschloss am 12. September die Satzung der IHK Südwestsachsen-Erzgebirge/Vogtland. Am 5. Dezember beschloss die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen-Erzgebirge/Vogtland eine föderative Struktur der IHK im Regierungsbezirk Chemnitz. Die Beitragsordnung, die Gebührenordnung sowie die erste Prüfungsordnung für die Durchführung von Sach- und Sachkundeprüfungen im Verkehrsgewerbe werden beschlossen.
1991
Am 6. März erfolgte auf der 5. Tagung der Vollversammlung der IHK Südwestsachsen-Erzgebirge/Vogtland der Aufruf zur Wahl der Vollversammlung für vier Jahre. Am 17. Mai beschloss die Vollversammlung der IHK Südwestsachsen/Erzgebirge-Vogtland eine neue Satzung. Mit der konstituierenden Vollversammlung am 10. Juni fanden die Wahlen der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen-Erzgebirge/Vogtland mit Sitz in Chemnitz ihren Abschluss. Christian Bloch wurde erneut als Präsident bestätigt. Für das Territorium des Regierungsbezirks Chemnitz - außer Raum Zwickau - wurde ein Präsidium gewählt.
Am 1. Juli wurde die IHK-Bezirkskammer Plauen offiziell gegründet, am 2. Juli wurde das Bildungszentrum der IHK Zwickau eingeweiht.
Am 25. Oktober beschloss der Sächsische Landtag das „Sächsische IHK-Gesetz“ und damit die Integration aller Regionalstellen in eine Industrie- und Handelskammer im Bezirk Chemnitz.
1992
Am 18. Mai 1992 wurden eine neue Satzung der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen und der Beschluss zur Bildung der Regionalkammer Chemnitz von der Vollversammlung verabschiedet. Hans-Jürgen Leonhardt wurde zum Präsidenten der Regionalkammer Chemnitz gewählt.
Am 17. Juni wurde das Haus der Regionalkammer Zwickau eingeweiht.
Auf der konstituierenden Tagung der Regionalversammlung Plauen am 6. Juli wurden Franz Voigt zum neuen Präsidenten der Regionalkammer Plauen und Dr. Gunter Gleisberg zum Ehrenpräsidenten gewählt.
1993
Im Januar erfolgte der erneute Wahlaufruf der IHK Südwestsachsen für die IHK-Wahlen.
Am 2. September wurde Dr. Gunter Gleisberg zum neuen Präsidenten der Regionalkammer Chemnitz gewählt.
Am 6. September konstituierte sich die Regionalversammlung Zwickau. Bernd Fritzsche wurde von den neugewählten Vertretern der Regionalversammlung Zwickau zum Präsidenten gewählt.
Zur Tagung der Regionalversammlung Plauen am 7. September wählten die Mitglieder der Regionalversammlung Plauen Franz Voigt einstimmig zu ihrem Präsidenten.
Die konstituierende Sitzung der Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau fand am 27. September statt. Christian Bloch wurde erneut zum Präsidenten gewählt. Die Wahlperiode betrug ursprünglich vier Jahre und wurde nachträglich auf sechs Jahre verlängert.
Nach umfangreicher Rekonstruktion wurde am 11. Oktober das IHK-Zentrum für Weiterbildung im Gebäude der Regionalkammer Plauen in der Friedensstraße in Betrieb genommen.

1995-2005

1995
Auf der Regionalversammlung der Regionalkammer Chemnitz am 26. Juni wurde der nach Leipzig wechselnde Präsident Dr. Gunter Gleisberg verabschiedet. Zum neuen Präsidenten wurde der Chemnitzer Unternehmer Rainer Weißbach gewählt.
Im Dezember war der Start der Gemeinschaftsinitiative Sachsen (GISA). Die 1991 gegründete Ausbildungsring Zwickau GmbH wurde vier Jahre später in Ausbildungsring Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau GmbH umbenannt und sichert seitdem die überbetriebliche Ausbildung für schwer vermittelbare Schulabgänger.
1997
Am 11. Juli erfolgt die offizielle Übergabe des grundhaft sanierten Hauses Äußere Schneeberger Straße 32 als Bürogebäude und erweitertes Weiterbildungszentrum an die Regionalkammer Zwickau.
Seit dem 1. August führt die IHK Südwestsachsen in ihren Weiterbildungszentren ein Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001 ein. Am 21. und 22. November wurde die Prüfung der Dokumentation und Auditierung durch die Certqua erstmals erfolgreich absolviert.
Zur Regionalversammlung Chemnitz am 24. November legte Präsident Rainer Weißbach sein Amt aus persönlichen Gründen nieder. Die Regionalversammlung wählte Michael Lohse zum Präsidenten.
1998
Am 16. Juli ruft der Wahlausschuss zu den IHK-Wahlen 1999 auf.
1999
Die Regionalversammlung Zwickau konstituierte sich am 10. Mai neu. Bernd Fritzsche wurde erneut zum Präsidenten der Regionalkammer Zwickau gewählt.
Am 17. Mai konstituierte sich die Regionalversammlung Chemnitz. Eberhardt Witzschel wurde Präsdent.
Auf der konstituierenden Tagung der Regionalversammlung Plauen am 8. Juni wurde Franz Voigt erneut zum Präsidenten der Regionalkammer gewählt.
Die Vollversammlung der IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau konstituierte sich am 21. Juni für eine Legislaturperiode von sechs Jahren. Neuer Präsident wurde der Chemnitzer Unternehmer Michael Lohse. Der langjährige Präsident Christian Bloch wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.
2002
IHK leistet Hilfe nach der Flutkatastrophe im August
Die IHK Südwestsachsen stellte zur Bewältigung der Folgen des Hochwassers am 13. August einen Soforthilfefonds in Höhe von 50.000 Euro für Sachverständigengutachten zur Verfügung.
Einen Spendenscheck in Höhe von 58.600 Euro für die Beseitigung von Flutschäden erhielt am 28. August das Berufsschulzentrum Flöha. Von der Gesamtsumme waren 8.600 Euro von den IHK-Mitarbeitern gespendet worden.
Eine Spende in Höhe von 2.500 Euro der Regionalkammer Zwickau erhielt die vom Hochwasser betroffene Gärtnerei Blumen-Bahr in Glauchau.
Am 25. November überreichte die IHK Südwestsachsen einen Scheck über 25.000 Euro an das Berufliche Schulzentrum Aue zur Beseitigung von Hochwasserschäden.
2004
Am 12. Juli erfolgt der Aufruf zu den IHK-Wahlen 2005.
2005
Die Regionalversammlung Chemnitz konstituierte sich am 23. Mai. Frank Kapp wurde zum Präsidenten der Regionalkammer Chemnitz gewählt.
Die konstituierende Sitzung der Regionalversammlung Zwickau fand am 30. Mai statt. Präsdentin der Regionalkammer Zwickau wurde Ulla Reichel.
Auf der konstituierenden Sitzung der Regionalversammlung Plauen am 7. Juni wurde Franz Voigt erneut zum Präsidenten gewählt.
Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau konstituiertw sich am 27. Juni. Michael Lohse wurde erneut zum Präsidenten gewählt.

2007-2011

2007
Am 19. November unterzeichnete die IHK Südwestsachsen einen Kooperationsvertrag mit den Wirtschaftsjunioren Sachsen und richtete die Landesgeschäftsstelle der Wirtschaftsjunioren Sachsen in der IHK in Chemnitz ein.
2008
1. August: Mit Inkrafttreten der Kreisreform im Freistaat Sachsen gingen mehr als 3.000 Unternehmerinnen und Unternehmer aus dem bisherigen Kreis Döbeln auf die IHK Südwestsachsen über.
2009
1. Juli: In Döbeln eröffnete die IHK Südwestsachsen in der Stadthausstraße 5 eine neue Geschäftsstelle.
Die Vollversammlung beschloss am 21. September eine neue Satzung und die Umbenennung der IHK Südwestsachsen Chemnitz-Plauen-Zwickau in IHK Chemnitz.
Am 4. Dezember wurde die gesamte IHK Südwestsachsen nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
2010
1. März: Die IHK Südwestsachsen wurde in IHK Chemnitz umbenannt. Damit wurde die sächsische Kreisreform auf die Industrie-und Handelskammer übertragen. Das Gebiet der Kammer gliedert sich in fünf Regionen: Stadt Chemnitz, Landkreis Mittelsachsen, Erzgebirgskreis, Vogtlandkreis und Landkreis Zwickau.
Zur IHK-Vollversammlung am 14. Juni ruft Präsident Michael Lohse die Mitglieder zur aktiven Beteiligung an der IHK-Wahl für die Amtszeit 2011-2017 auf.
2011
14. März bis 5. April: Durchführung der IHK-Wahl
16. Mai: letzte Vollversammlung der Legislaturperiode 2005-2011, IHK-Präsident Michael Lohse zog Bilanz, Franz Voigt, Präsident der Regionalkammer Plauen erhielt das IHK-Ehrenabzeichen in Gold; Frank Kapp, Präsident der Regionalkammer Chemnitz und Andreas Richter, Vizepräsident der Vollversammlung erhielten das IHK-Ehrenabzeichen in Silber, die Vollversammlung beschloss die Leitlinien der IHK Chemnitz für die nächste Legislaturperiode 2011-2017 und die Wirtschaftspolitischen Positionen der IHK-Organisation
16. Mai: auf der konstituierenden Sitzung der Regionalversammlung Chemnitz wird Gunnar Bertram zum Präsidenten gewählt, zu Vizepräsidenten Michael Kynast und Dr.-Ing. Jenz Otto
17. Mai: konstituierende Sitzung der Regionalversammlung Plauen, zum Präsidenten wird Theodor Kiessling gewählt, zu Vizepräsidenten Lars Luderer und Herbert Pscherer
23. Mai: auf der konstituierenden Regionalversammlung Erzgebirge wurde Gert Bauer zum Präsidenten gewählt, Mike Bielagk und Roland Richter zu Vizepräsidenten
30. Mai: konstituierende Sitzung der Regionalversamm-lung Zwickau, zur Präsidentin wird Ulla Reichel gewählt, zu Vizepräsidenten Tino Bauer, Jens Hertwig, Tassilo Rödel,  Hans-Joachim Rothenpieler, Angelika Schunck und Frank Weidenmüller
30. Mai: auf der konstituierenden Sitzung der Regional-versammlung Mittelsachsen wurden Thomas Kolbe zum Präsidenten, Regina Ludwig und Jürgen Bellmann zu Vizepräsidenten gewählt
20. Juni: konstituierende Vollversammlung der Legislaturperiode 2011-2017
13. September: die Regionalversammlung Plauen wählt mit Andrea Kern und Thomas Jahn zwei weitere Vizepräsidenten

2012-heute

2012
1. Januar: die Geschäftsstelle der IHK Region Mittelsachsen ist umgezogen - die neue Adresse lautet: Halsbrücker Str. 34, 09599 Freiberg
2. April: die Industrie- und Handelskammern in Deutsch-land haben in Nürnberg gemeinsam einen öffentlich-rechtlichen Zusammenschluss gegründet: die IHK Foreign Skills Approval (IHK FOSA), die zentral für 77 der 80 IHKs ausländische Qualifikationen auf ihre Gleichwertigkeit mit deutschen Abschlüssen in IHK-Berufen prüft und verbindlich feststellt; Grundlage ist das neue „Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz“, das am 1. April 2012 in Kraft getreten ist.
19. September: Festveranstaltung zum 150-jährigen Bestehen der Industrie- und Handelskammern in Sachsen auf Schloss Albrechtsberg in Dresden
19. Dezember: die Präsidenten der IHK Oberfranken Bayreuth und Chemnitz, Heribert Trunk und Franz Voigt, unterzeichnen ein gemeinsames Positionspapier zur Fortsetzung der Elektrifizierung auf der Sachsen-Franken-Magistrale Nürnberg-Chemnitz-Dresden und der Strecke Marktredwitz-Regensburg
2013
10. Mai: Schienenverkehrssymposium im Rathaus in Bayreuth, im Mittelpunkt stand die vollständige Elektrifizierung der so genannten Sachsen-Franken-Magistrale Nürnberg-Chemnitz-Dresden
Ende Mai bis 2. Juni: Stark- und Dauerregen setzen weite Teile Sachsens unter Wasser, besonders stark betroffen waren der Raum Döbeln, Crimmitschau, Glauchau, Flöha, Mylau und Chemnitz
Mitarbeiter der IHK waren unterwegs, um Unternehmen der Region bei der Bewältigung der Hochwasserschäden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, es wurde ein Krisentelefon und ein Spendenkonto eingerichtet

2014
16. Juni: die IHK-Vollversammlung beschließt die Wirtschaftspolitischen Positionen, die Wahlprüfsteine der sächsischen IHKs für die Wahlen zum Sächsischen Landtag 2014 und die Kernforderungen für den Bezirk der IHK Chemnitz zur Landtagswahl 2014
8. Dezember: die Vollversammlung kritisiert die vielen offenen Fragen bei der Einführung des Mindestlohnes

2015
15. Juni: Vollversammlung beschließt Compliance-Kodex und eine neue Satzung mit Blick auf die IHK-Wahl 2017
29. Mai: Ehrenamtsveranstaltung in der Stadthalle Chemnitz aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums der Wiedererrichtung der Industrie- und Handelskammer in der Region Südwestsachsen
21. September: Vollversammlung  verabschiedet ein Positionspapier „Für eine schnellere Integration von Flüchtlingen und Asylberechtigten in den Arbeitsmarkt“
7. Dezember: Vollversammlung beschließt den Wirtschaftsplan, die Wirtschaftssatzung 2016 und die Wahlordnung

2016
Mit Inkrafttreten der neuen Satzung am 1. Januar werden die IHK Chemnitz Region Mittelsachsen und die IHK Chemnitz Region Erzgebirge in die Regionalkammern Mittelsachsen und Erzgebirge umbenannt.