Die Region Chemnitz

Der Kammerbezirk Chemnitz ist bekannt als traditionsreicher deutscher Industrie- und Wissenschaftsstandort, von dem entscheidende  Impulse für die deutsche und internationale Wirtschaft ausgingen - das sind mehr als 800 Jahre  Erzbergbau, dessen Kontinuität nur durch ständige Innovationen beim Abbau, der Aufbereitung oder der Wasserhaltung möglich war, die Textilindustrie, die weltweite Standards und Entwicklungen bestimmte, der Maschinenbau, der hier eine seiner Geburtsstätten hatte und der Automobilbau, aus dem Weltunternehmen hervorgingen.
Geprägt von mittelständischen Unternehmen und einer breiten Branchenvielfalt hat
der Kammerbezirk Chemnitz nach einem gewaltigen Transformationsprozess in den 90er-Jahren seinen Platz in der deutschen Wirtschaftslandschaft gefunden. Insbesondere der Ballungsraum Chemnitz-Zwickau ist heute wieder der industrielle Motor Sachsens.
Die Kernbranchen Automobil und Maschinenbau sind eng vernetzt mit einer breiten Basis aus Unternehmen angrenzender Branchen, vor allem der Werkstoff- und Beschichtungstechnik, Metallverarbeitung, Automatisierungstechnik und Mikrosystemtechnik sowie zahlreichen spezialisierten Dienstleistern.
Aber auch die Rohstoffwirtschaft im Raum Freiberg, die Textil- und Bekleidungsindustrie, der Musikinstrumentenbau im Vogtland, die Holzverarbeitung und das traditionelle Kunsthandwerk im Erzgebirge stellen weiterhin wichtige Wirtschaftsbereiche dar.
Der Erfindergeist und das Innovationspotential in der Region Chemnitz sind ohne praxisnahe, leistungsfähige Hochschulen nicht denkbar. Die TU Bergakademie Freiberg, die Technische Universität Chemnitz, die Fachhochschulen in Mittweida und Zwickau, drei Berufsakademien sowie mehr als 70 Forschungsinstitute und –dienstleister unterstützen die wirtschaftliche Entwicklung maßgeblich.
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