Konjunkturumfrage Herbst 2019: Abwärtsbewegung setzt sich fort

Die regionale Konjunktur flaut weiter ab. Sowohl die Zufriedenheit mit ihren laufenden Geschäften, als auch die Prognosen für die kommenden Monate gehen deutlich zurück.
Ursächlich dafür ist die lahmende Industriekonjunktur mit nachlassender Auftragsorder, sowie rückläufige Exporterwartungen. Das liegt vor allem an den weltweiten Handelskonflikten und den daraus resultierenden Unsicherheiten. Ferner stellt die Umstellung auf die E-Mobilität besonders die Automobilzulieferer vor große Herausforderungen. Das Klima wird in allen Branchen rauer.
Im Dienstleistungssektor flauen die Geschäfte auf hohem Niveau ab. Die sinkende Nachfrage nach Transportkapazitäten und Logistikdienstleistungen macht der Verkehrsbranche zu schaffen.  Im Handel spiegelt sich ein geringeres Umsatzwachstum in rückläufigen Erträgen wider. Die zunehmende konjunkturelle Unsicherheit macht sich auch im Bau bemerkbar. Die Bewertungen fallen trotz weiterhin wachsender Umsätze in allen Bausparten verhaltener aus.
Der Ausblick auf die kommenden Monate bleibt in der regionalen Wirtschaft verhalten. Dementsprechend sinkt die Einstellungs- und Investitionsbereitschaft. Bei den Geschäftsrisiken steigen die Kosten- und Nachfragefaktoren. Der Fachkräftemangel steht mit nachlassenden Tendenz weiterhin ganz oben.