DIHK-Gründerreport 2018 veröffentlicht

Das Thema Existenzgründung rückt bei den Deutschen wieder mehr in den Fokus. Jedoch ist es von der ersten Idee bis zur Umsetzung ein langer, teilweise steiniger Weg, den am Ende nicht jeder schafft. 

"Sieben Jahre lang sah es schlecht aus bei Existenzgründungen in Deutschland - nun ist endlich wieder Bewegung im Gründungsgeschehen. Die IHKs verzeichnen bundesweit mehr Zulauf zu ihren Gründertagen. Zudem informieren sich wieder mehr Menschen vor Ort in ihren IHKs über Möglichkeiten zur Existenzgründung. Offenbar macht die gute Konjunktur neugierig auf unternehmerische Selbstständigkeit," sagt DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben.
Trotz steigender Beratungstätigkeit der Existenzgründungsberater, zeigen die Zahlen der tatsächlichen Gründungen weiter nach unten, da es in vielen Fällen am Ende nicht zu einer Gründung kommt.
"Hier ist jetzt die Politik am Zug. Gründerinnen und Gründer brauchen dringend in ganz Deutschland schnelles Internet, weniger Bürokratie, zentrale Anlaufstellen für Behördengänge und E-Government auch in ländlichen Regionen. Insbesondere bei der Digitalisierung von Existenzgründungen gibt es - trotz einer wachsenden Start-up-Szene - noch Luft nach oben. Projekte aus Dienstleistungsbranchen, Verkehr und Handel hinken teils deutlich hinterher. Mit mehr als 180.000 Gesprächen jährlich unterstützen die IHKs Gründerinnen und Gründer auch bei Fragen zur Digitalisierung. Die Bundesregierung sollte jetzt mit hohem Tempo daran gehen, ganz Deutschland mit raschem Internet auszustatten, wie im Koalitionsvertrag vorgesehen. Nur so schaffen wir heute die Grundlage dafür, Deutschland fit für Start-ups und den innovativen Mittelstand von morgen zu machen," so Martin Wansleben weiter.
Den vollständigen Gründerreport können Sie hier nachlesen. Planen auch Sie den Schritt in die Selbstständigkeit? Dann nutzen Sie das umfangreiche Beratungs- und Veranstaltungsangebot der IHK Chemnitz.